Extremophile, die fast ausschließlich auf Planeten mit schwefeldioxidhaltigen Atmosphären vorkommen. Mit einer Kombination aus anorganischen und kohlenwasserstoffhaltigen Materialien bauen sie eine abschirmende Blase auf. Dies ermöglicht ihnen die Schaffung eines isolierten Bioms mit geregelter Temperatur und chemischer Zusammensetzung. Das Wachstum ist ein schwieriger und komplexer Prozess, der ein sorgfältiges Schmelzen, Nachwachsen und Einfrieren der äußeren Hülle erfordert, damit sich der innere Organismus entwickeln kann. Dies ist ein allmählicher Prozess, was bedeutet, dass größere Recepta ein hohes Alter haben. Auch die Fortpflanzung ist ähnlich komplex und dreht sich um einen Knospungsprozess, bei dem eine kleinere Version des erwachsenen Tieres entsteht. Nach der Ablösung kann sie sich unter der Einwirkung der Schwerkraft und der Luftströmungen drehen, bevor sie zur Ruhe kommt, wo sie eine Haltevorrichtung anbringt, die ihre endgültige Position markiert.
Mindestabstand zwischen den genetischen Proben: 150m
Conditivus
Eine Recepta-Art, bei der der Körper des Organismus in einer kugelförmigen, durchsichtigen Membran über dem Boden schwebt. Diese ist mit einer chemikalienreichen Flüssigkeit gefüllt, die den Organismus schützt und gleichzeitig die für den Stoffwechsel benötigte chemische Brühe liefert. Der chemische Austausch wird aktiv über die Membran und passiv über die ausgedehnte Wurzelstruktur gesteuert. – Codex
Von allen Recepta Arten hat Conditivus das skurrilste Erscheinungsbild. Außer auf metallreichen Planeten, kommt diese Art auf allen terrestrischen Planeten innerhalb des bevorzugten Temperaturbereichs vor. Anfangs ging man davon aus, dass Recepta ausschließlich in schwefeldioxidhaltiger Atmosphäre wachsen, diese Art wurde auch in einer Sauerstoff- und Kohlendioxidumgebung gefunden. Conditivus kommt im Hügelland und auf Plateaus in allen galaktischen Regionen vor. Die Farbgebung erfolgt durch die Anreicherung des dominierenden G4 Materials.
| Planetentyp | Gravitation | Atmosphäre | Druck | Temperatur | Vulkanismus |
| Eiswelt Felsige Welt Felsige Eiswelt Hochmetallhaltige Welt |
0,05 – 0,27 | Schwefeldioxid Kohlendioxid Sauerstoff |
0,00 - 0,1 | 132K – 269K | nicht nötig |
Deltahedronix
Diese Recepta-Art bildet ein dickes Gitter aus Stämmen in Form eines Deltaeder. Dieses wächst um und über dem kugelförmigen Zentralorganismus und trägt dazu bei, geothermische Wärme für die Thermosynthese aufzufangen, zu speichern und zu bündeln. – Codex
Recepta Deltahedronix kommt, wie die anderen Varianten, auf allen terrestrischen Planeten mit Ausnahme den metallreichen Welten vor. Deltahedronix bevorzugt eine schwefeldioxidhaltige Atmosphäre, wurde aber bereits in kohlendioxidreicher Umgebung gefunden. Das Vorkommen in Sauerstoffatmosphäre ist bei dieser Unterart bislang unbestätigt. Man findet diese Art in der gesamten Milchstraße.
| Planetentyp | Gravitation | Atmosphäre | Druck | Temperatur | Vulkanismus |
| Eiswelt Felsige Welt Felsige Eiswelt Hochmetallhaltige Welt |
0,04 - 0,27 | Schwefeldioxid Kohlendioxid |
0,00 - 0,1 | 132K – 268K | nicht nötig |
Umbrux
Eine Recepta-Art, die zum Schutz eine dicke Gitterstruktur ausbildet. Zwischen den Lücken spannt sich eine feine, durchsichtige Membran, die das Sonnenlicht durchlässt und den inneren Organismus für die Photosynthese erreicht. – Codex
Diese Unterart trifft man auf allen terrestrischen Planeten mit Ausnahme den metallreichen Welten an. Sie bevorzugt wie Conditivus eine Schwefeldioxidatmosphäre, wurde aber auch in Kohlendioxid- und Sauerstoffatmosphären gefunden. Auch diese Variante benötigt keinen Vulkanismus und kommt in allen galaktischen Regionen vor. Man findet Umbrux vermehrt an den Hängen im Gebirge.
| Planetentyp | Gravitation | Atmosphäre | Druck | Temperatur | Vulkanismus |
| Eiswelt Felsige Welt Felsige Eiswelt Hochmetallhaltige Welt |
0,04 - 0,27 | Schwefeldioxid Kohlendioxid Sauerstoff |
0,00 – 0,1 | 132K – 271K | nicht nötig |





